News

Zur News-Übersicht

BDI: Bundestag sollte bei Private Equity nachbessern

"Die Attraktivität für Private Equity zu verbessern, damit ist die Koalition auf dem richtigen Weg. Die geplanten Maßnahmen, mit denen die Eigenkapitalfinanzierung in Deutschland wettbewerbsfähiger gestaltet werden sollen, sind aber unzureichend." Dies erklärte Klaus Bräunig, Sprecher der BDI-Hauptgeschäftsführung zur Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages am Montag zum Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen.

"Der Anwendungsbereich des Gesetzes ist zu eng gefasst und im Wesentlichen auf die Wagniskapitalbildung fokussiert. Offenbar fehlt der Koalition der Mut zu einer umfassenden steuerlichen Lösung, die die Beteiligungsfinanzierung des Mittelstands auf breiter Front verbessern könnte", sagte Bräunig, Mit der jetzt geplanten Zersplitterung des Regelwerks würde für große Bereiche des privaten Beteiligungskapitals keine Beseitigung der bestehenden Hemmnisse erfolgen. "Gerade wenn etablierte mittelständische Unternehmen für die Unternehmensnachfolge Beteiligungen benötigen, werden sie von diesem Gesetz wegen der einengenden Investitionsvorschriften nicht oder kaum erfasst."

Die Politik habe sich wiederholt dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalausstattung verschrieben, aber daraus bislang nicht die notwendigen politischen Konsequenzen gezogen, kritisierte Bräunig. Positiv werte der BDI, dass Wagniskapitalbeteiligungsgesellschaften steuerrechtlich als vermögensverwaltend betrachtet werden. Dadurch werde die Ertragsbesteuerung der Wagniskapitalfonds ausgeschlossen. Das begünstige Beteiligungen insbesondere an jungen und innovativen mittelständischen Unternehmen. Die geplante Ausnahmeregelung von der ab 2008 geltenden Verlustabzugsbeschränkung aus der Unternehmenssteuerreform komme indes nur einer kleinen Gruppe von Unternehmen zugute. Bräunig forderte den Bundestag zu Nachbesserungen der Vorschriften auf. "Investments von Wagniskapitalbeteiligungsgesellschaften werden auf Kapitalgesellschaften beschränkt. Aber auch für Personengesellschaften, die immerhin 85 Prozent aller Unternehmen ausmachen, bedarf es steuerlicher Regelungen, die die Zufuhr von Eigenkapital attraktiv machen. Überdies wird durch die Kriterien Alter und Eigenkapitalausstattung der Unternehmen der Kreis der in Frage kommenden Zielgesellschaften stark eingeschränkt."

BDI Bundesverband der Dt. Industrie

Ihre Ansprechpartner

Für kapitalsuchende Unternehmen und Business Angels / Investoren:
Jochen Oelmann +49 (0)2161 - 30 38 525
+49 (0)172 - 31 42 52 4
Für Kooperationspartner:
Sebastian Pabst +49 (0)2161 - 30 38 525
+49 (0)151 - 240 28 101

Aktuelles

CROWDINVESTING -
Finanzierung mit Nebenwirkungen?

Fachbeitrag von Thomas Henrich
Hrsg.: Günther, Ute/Kirchhof, Roland:
Leitfaden für Business Angels

Gelistete Investoren

Investoren Gesamt: 1116
Business Angels: 769
Family Offices: 52
Venture Capital-/ Private Equity-Gesellschaften: 295

Gelistete Unternehmen

eCozy ist das erste smarte Lifestyle-Thermostat mit OLED-Display und Touchsensor mit Red Dot Award. Integriert vorhandene Haushaltsgeräte mittels lernender akustischer Schnittstelle ins Smart Home.
UNT-5541-MAT
MyCouchbox ist die deutschlandweit führende Überraschungs-Snackbox und verschickt monatlich süße & herzhafte Snacks in rd. 40.000 Haushalte.
UNT-5815-MAT
Wie aus biogenen Reststoffen Wertstoffe mit profitabler Verwertung werden
UNT-2317-MAT
Powerbanktrailer, die mobile Stromerzeugung und Stromversorgung. Überall einsetzbar. Praktischer und einfacher Reichweitenverlängerer.
UNT-6116-MAT
Das B2B-Startup: Überschüssige oder gering genutzte Roh-, Werkstoffe und Geräte rasch abstoßen, einkaufen oder tauschen? > ridock®, - die `Lagercloud´ - von Profi zu Profi einfach gemeinsam handeln...
UNT-8685-MAT
Mobile Recyclinganlage für (kostenfreie) Reststoffe und Biomassen zur Umwandlung in werthaltige Gas-Öl-Kohle. Getestet und betriebsbereit. Erstellung einer kleinen Vorführanlage.
UNT-4430-MAT