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In der Finanzkrise holen sich viele Gründer Professionalität bei Science4Life

Trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise haben sich in der aktuellen, elften Wettbewerbsrunde des Science4Life Venture Cups enorm viele Gründer an der Konzeptphase des bundesweit größten Businessplanwettbewerbs in den Life Sciences und der Chemie beteiligt. Nach dem 10-jährigen Jubiläum von Science4Life blieb die Teilnehmerzahl mit 280 auf sehr hohem Niveau. Die besten der 81 eingereichten Geschäftskonzepte wurden jetzt bei der Zwischenprämierung in der Hessischen Landesvertretung in Berlin ausgezeichnet. Die zehn Gewinnerteams nahmen ihre Auszeichnungen von den Schirmherren der Gründerinitiative, dem hessischen Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch und Dr. Matthias Urmann, Administrativer Leiter Forschung und Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, entgegen.

Matthias Urmann führte die erfreulich hohe Teilnehmerzahl und die Konstanz darauf zurück, dass Science4Life viel zu bieten habe: "In Zeiten, in denen Risiko- und Wagniskapital knapper, der Wettbewerb härter und sicherlich auch ein Bereinigungs- und Konsolidierungsprozess stattfinden wird, sind sich die Gründer bewusst, dass sie sich immer professioneller auf den Markt vorbereiten müssen. Diese Professionalität holen sie sich auch mit ihrer Teilnahme bei Science4Life, die per se schon ein Gütesiegel ist."

Beeindruckt vom Gründer- und Unternehmergeist sowie dem Ideenreichtum der Wettbewerbsteilnehmer zeigte sich Staatssekretär Steffen Saebisch: "Die Geschäftskonzepte spiegeln die traditionellen Stärken Deutschlands in der chemisch-pharmazeutischen Industrie sowie der Medizintechnik wieder. Wir wollen die Gründer aktiv bei der Umsetzung ihrer Ideen in marktfähige Produkte unterstützen, ihnen dabei helfen, die "PS auf die Straße zu bringen"."

Saebisch wies darauf hin, dass die Pharmaindustrie, die Biotechnologie und die Medizintechnik sich krisenfest zeigten. Gerade deshalb dürfe die Politik diese Branchen jetzt nicht aus den Augen verlieren und müsse für innovationsfreundliche Rahmenbedingungen sorgen: "Die Entwicklung und Produktion neuer Medikamente, Diagnostikverfahren und Therapien sind mit großen Risiken und Kosten verbunden. Die Steuergesetzgebung wie auch die Regelungen im Gesundheitswesen müssen den forschenden Unternehmen dafür größeren Spielraum lassen. Das ist für eine hoch entwickelte Gesellschaft eine wirtschaftliche Notwendigkeit, will man Wachstumschancen nicht verstreichen lassen.

Insgesamt hatten zum diesjährigen Wettbewerb 25 Teams ihr Unternehmen bereits gegründet, bei weiteren 14 ist Gründung für die nähere Zukunft konkret geplant. Innovative Produktideen, vorrangig aus der Medizintechnik und der Biotechnologie, bilden bei den eingereichten Konzepten den Schwerpunkt. Geschäftsideen aus dem Dienstleistungssektor machen rund ein Viertel der Einreichungen aus und setzen vor allem auf IT und Biotechnologie. Dies bestätigt den Trend der letzten Jahre und beweist, dass in den Life Sciences nach wie vor ein erhebliches wirtschaftliches Potential steckt, das es auch in Zukunft zu fördern gilt.

Dass sich Science4Life selbst über mehr als zehn Jahre hinweg als krisenresistent erweist, liegt auch an der ständigen Weiterentwicklung und Anpassung der Angebote für die Gründer. Das Erfolgskonzept der Initiative - eine Mischung aus fundiertem Expertenfeedback, einem reichhaltigem Informationsangebot und individueller Betreuung der Wettbewerbsteilnehmer zu Themen rund um die Unternehmensgründung - wird von den Gründern deutschlandweit angenommen und hat sich nachweislich bewährt.

Ganz verschont werden die Existenzgründer von der Finanzkrise vermutlich dennoch nicht bleiben, da es sehr viel schwieriger geworden ist, Finanzierungen für Geschäftsvorhaben zu bekommen. Aber auch in dieser Hinsicht, da sind sich Staatssekretär Saebisch und Dr. Urmann einig, kann die Gründerinitiative zumindest Starthilfe leisten. So bietet Science4Life beispielsweise mit der Veranstaltung "Seed4Money" seinen ehemaligen Teilnehmern einmal im Jahr die Möglichkeit, sich und ihr Geschäftsvorhaben vor ausgewählten Investoren zu präsentieren.

Für solche und ähnliche Anlässe konnten sich die 20 besten Teams der laufenden Runde professionell bei einem Workshop vorbereiten, zu dem sie Science4Life im Vorfeld der Zwischenprämierung in Berlin eingeladen hatte. Zudem konnten sich die zehn Gewinner der Konzeptphase über je 1.000 Euro Preisgeld freuen.

Die Gewinner der Konzeptphase 2009 von Science4Life sind (in alphabetischer Reihenfolge):

bio.logis GmbH (Frankfurt / Hessen)
ChromoTek GmbH (Martinsried / Bayern)
durakult (Berlin / Berlin)
Greasoline (Oberhausen / NRW)
Metabolomic Discoveries (Potsdam / Brandenburg)
nanometis GmbH i.G. (Dresden / Sachsen)
nanostove (München / Bayern)
Provirex (Hamburg / Hamburg)
ResearchGATE GmbH (Hannover/ Niedersachsen)
TOM`5 Radiation Therapy GbR (Ingolstadt, Erlangen / Bayern)

Der Science4Life Venture Cup tritt ab sofort in die zweite Wettbewerbsphase ein. Der Einsendeschluss für komplett ausgearbeitete Businesspläne ist der 8. Mai 2009. Teilnehmen können auch Teams, die bisher kein Konzept eingereicht haben.

Zudem steht den Teilnehmern ein breites Spektrum an Informations- und Unterstützungsangeboten zur Auswahl: Von Online-Seminaren zu gründungsrelevanten Themen über Workshops bis hin zur Telefonkonferenz für "Last-Minute-Questions" kurz vor Einsendeschluss können Interessierte bei der Beratung zur Erstellung ihres Businessplans profitieren.

Die besten fünf Teams gewinnen in der letzten Wettbewerbsphase einen dreitägigen Gründerworkshop. Als Geldpreise erhalten die 6.-10. Platzierten im Rahmen der Abschlussprämierung am 29. Juni 2009 je 2.000 Euro und die Gewinner der Plätze 2 bis 5 insgesamt 26.000 Euro. Der Erstplatzierte darf sich über 30.000 Euro Preisgeld freuen.

Science4Life e.V.

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