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Private-Equity Studie: Anleger weltweit zeigen sich bullish für neue Private Equity-Märkte in Lateinamerika

Laut der zweiten jährlichen Umfrage von Coller Capital gemeinsam mit der Latin American Private Equity & Venture Capital Association (LAVCA) zum lateinamerikanischen Private-Equity-Markt, dem Latin American Private Equity Survey, beobachten die Anleger insgesamt eine Verbesserung des Risiko-Ertrags-Verhältnisses für lateinamerikanisches Private Equity (PE). Die Bedingungen in Brasilien erweisen sich allerdings als schwierig. Nach Ansicht der LPs verbessert sich Risiko-Rendite-Verhältnis in Mexiko, Peru und Kolumbien, weshalb mehr als die Hälfte der LPs diese Länder in den nächsten beiden Jahren als äußerst attraktive Investitionsmärkte erachten.

Diese positive Einschätzung spiegelt sich in den Renditeerwartungen der Anleger wider: die überwiegende Mehrheit (56%) der in- und ausländischen Investoren rechnen bei lateinamerikanischem PE insgesamt mit jährlichen Nettorenditen von 16% oder darüber. Nahezu drei Viertel der LPs erwarten, dass ihre Private-Equity-Beteiligungen in Mexiko, Peru und Kolumbien jährliche Nettorenditen von 16% und mehr erzielen werden. Die Hälfte der LPs verspricht sich ein ähnliches Ertragsniveau in Brasilien und Chile.

Entsprechend beabsichtigen mehr als ein Drittel (35%) der bestehenden Investoren, ihre Neuengagements in lateinamerikanisches PE zu erhöhen. Fonds mit Schwerpunkt Mexiko werden besonders davon profitieren. Während derzeit nur 15% der in lateinamerikanisches Private Equity investierten Anleger in Mexiko-spezifischen Private-Equity-Fonds engagiert sind, planen 39% der LPs, in den nächsten drei Jahren neu in Fonds mit Schwerpunkt Mexiko zu engagieren.

Auch wenn die lateinamerikanische Wachstumsstory insgesamt - selbst im Vergleich zu anderen Schwellenmärkten für Private-Equity-Anleger - als äußerst attraktiv gilt, äußern LPs die Ansicht, dass die Herausforderungen seit letztem Jahr zugenommen haben, insbesondere im Hinblick auf das politische Klima, den Dealflow und die Einstiegsbewertungen in der Region.

Erwin Roex, Partner bei Coller Capital, meint zur Studie: "Diese Erkenntnisse bekräftigen die Anlagemöglichkeiten in lateinamerikanisches Private-Equity. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten einzelner Märkte gilt die Region sowohl bei heimischen als auch bei internationalen LPs als attraktiv, was nicht zuletzt in den sehr hohen Renditeerwartungen zum Ausdruck kommt. Die neueren PE-Märkte in Mexiko, Peru und Kolumbien werden als besonders attraktiv angesehen."

LAVCA Präsidentin Cate Ambrose meint zur Studie: "Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die LPs ein zunehmend umfassenderes Bild von der Region haben. Die Anleger gewinnen allmählich ein differenzierteres Verständnis der sich in Lateinamerika bietenden Anlagemöglichkeiten. Die Ergebnisse lassen für die PE-Märkte eine zunehmende Zuversicht bezüglich der mittel- bis langfristigen Erwartungen erkennen"

Bei der Einschätzung der Attraktivität von einzelnen Sektoren in Lateinamerika gibt es merkliche Unterschiede zwischen heimischen und internationalen Anlegern. Weitaus mehr lateinamerikanische als internationale LPs sind der Ansicht, dass die Sektoren Fertigung/Logistik und Immobilien die attraktivsten Anlagechancen für PE-Fonds bieten. Im Vergleich dazu erachten die internationalen LPs den Öl- und Gassektor als besonders attraktiv. Einig sind sich in- und ausländische LPs jedoch darin, dass die Sektoren Konsumgüter und Einzelhandel in den nächsten drei Jahren für PE-Beteiligungen besonders aussichtsreich sind.

Nur wenige LPs (ganze 10%) setzen Berater oder Gatekeeper zur Unterstützung bei der Wahl von lateinamerikanischen Private-Equity-Fonds ein. Fonds mit pan-regionalem Bezug sind sowohl bei in- als auch ausländischen Anlegern nach wie vor die beliebteste Methode, um sich in lateinamerikanischem Private-Equity-Beteiligung zu engagieren. 59% der LPs investieren zur Zeit auf diese Weise, und 70% der Anleger erwarten, dass dies in den nächsten drei Jahren der Fall sein wird.

Nachhaltigkeitserwägungen spielen bei den Anlageentscheidungen der LPs in lateinamerikanisches Private Equity eine bedeutende Rolle: Drei Viertel der LPs geben an, dass ESG-Faktoren ihre Fondsauswahl in Lateinamerika wesentlich beeinflussen, und 28% der LPs müssen bei ihren Anlagemandaten direkte Nachhaltigkeitsbeschränkungen einhalten.

Coller Capital

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